FN-Reisen unterstützt Klimaschutzprojekte von atmosfair

Fernreisen, Kreuzfahrten und Flüge verursachen Treibhausgase – und bei so manchem Reisenden auch ein Nachdenken. „Unserer Kunden brauchen kein schlechtes Gewissen zu haben, wenn sie in den Urlaub fahren“, sagt Michael Wünsch, Leiter von FN Reisen.
Über die Organisation „atmosfair“ kann jeder den CO2-Ausstoß für seine Reise kompensieren. Wünsch überreichte jüngst auf der Internationalen Tourismus Börse in Berlin, der größten Reisemesse der Welt, an Michaela Thurau, Head of Business Development bei atmosfair, einen Spendenscheck über 2000 Euro. „Damit wollen wir einen sinnvollen Beitrag leisten, um den Kohlendioxid-Fußabdruck, den wir hinterlassen, zumindest etwas zu kompensieren.“ Man mache sich als Reisebüro und Veranstalter von Leser- und Gruppenreisen stets auch Gedanken über die Auswirkungen auf die Umwelt, betonte er bei der Spendenübergabe.
Die Idee zur Kooperation mit atmosfair kam auf, als nach Alternativen zu Weihnachtsgeschenken gesucht wurde mit nachhaltigem Charakter … „Kein Ablass, vielmehr eine Investition in mikrolokale Klimaschutz-Projekte weltweit, die jeden Cent Unterstützung benötigen.“

Mit dem Geld soll nach Informationen von Michaela Thurau ein innovatives Projekt in Kenia unterstützt werden. Die Kleinbauern müssen künftig kein Brennholz mehr sammeln oder es teuer kaufen, sondern betreiben ihre eigene kleine Biogasanlage. Dort wird der Dung der Kühe, der in Entwicklungsländern häufig eine ungenutzte Energiequelle darstellt, in Gas umgewandelt. Und das kann zum Kochen für den Herd genutzt werden. Knapp 700 solcher Anlagen sind bereits gebaut.
„So leisten die Biogasanlagen einen wichtigen Beitrag für den Umweltschutz“, erklärte Thurau. Atmosfair führe das Projekt gemeinsam mit bestehenden Partnern vor Ort durch. So sei garantiert, dass die Hilfe schnell und unbürokratisch bei den Menschen ankomme.

Bereits zum zweiten Mal haben sich die FN-Reisebüros für eine Spende für diese Non-Profit-Organisation entschieden, die unter der Schirmherrschaft von Klaus Töpfer und Mojib Latif steht. Im vergangenen Jahr gingen die Gelder nach Nepal, wo sie zum Wiederaufbau nach einem verheerenden Erdbeben eingesetzt wurden. Nun sollen Kleinbauern in Kenia davon profitieren.

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