MS Hamburg Sommer in Grönland

Entlang der Westküste Grönlands – Abenteuer und Begegnungen mit faszinierender Kultur und Natur

Wer Eisberge und Wale sehen will, wer erleben will, wie Menschen sich mit zeitweilig sehr widrigen Lebensbedingungen in abgelegenen Regionen arrangieren, wer überwältigende Gletscher bestaunen und durch eine tatsächlich liebliche Steppenlandschaft wandern möchte, der muss vom 23. Juli bis zum 2. August 2019 auf der »MS Hamburg« sein. Das Kleinod unter den Kreuzfahrtschiffen steuert in elf Tagen neun Ziele an der Westküste Grönlands an, deren Namen schon von der Exotik der Destinationen künden. Kangerlussuaq, Aasiaat, Qasigiannguit, Upernavik, das klingt nach Abenteuer, nach der Begegnung mit der Ursprünglichkeit eines Volkes, das noch in vielen Bereichen nach den Regeln lebt, die die Inuit sich schaffen mussten, um hier überleben zu können.

Die »MS Hamburg« kann all diese Häfen und Buchten anfahren. Das hat sie den meisten, mächtigen Kreuzfahrtschiffen voraus. Die »MS Hamburg« kreuzt nicht in einer Region, sie durchquert den gesamten Globus. Das macht das Touren mit ihr zu einer Fortsetzungsfolge. Die »Hamburg« ist ein überschaubares Schiff. Und genau damit punktet sie. „Wir bieten keine sensationelle Wasserrutsche oder eine Kletterwand – und das wollen wir auch gar nicht“, erläutert Kreuzfahrtdirektorin Alexandra Cortese das Konzept „ihres“ Schiffs. 

„Was wir zu bieten haben, ist ‚Softpower‘!“ und meint – in Anlehnung an den Begriff aus dem Personalmanagement „Soft-Skills“ – Eigenschaften, die nicht mit gigantomanischen Zahlen zu belegen sind. „Auf einem Giga-Liner kenne ich nach Monaten nicht einmal jeden im Team. Hier kennt jede Servicekraft in Kürze jeden Gast beim Namen und weiß, was er gerne trinkt.“ Und dann freut sie sich, als sie anführt: „Wir haben Gäste hier an Bord, die sind von Dezember bis Mai auf dem Schiff!“ Eine Bestätigung für ihre und die Arbeit ihres Teams, aber auch eine für das Routing-Konzept des Bremer Reiseveranstalters Plantours-Kreuzfahrten.

Wenn man tagsüber durch die urwüchsigen Ortschaften wandert oder auf steinigen Wegen der Front eines Gletschers entgegen, dann vermittelt der Blick auf die in der Bucht vor Anker liegende »Hamburg« eine Spur von Geborgenheit. Abends kehrt man „nach Hause“ auf die »Hamburg« zurück und lässt den Tag bei einem guten Essen und einem Glas Wein ausklingen oder hat seine Freude an den Shows, die ebenfalls nicht „gigantomanisch“, sondern familiär und persönlich sind. Wenn der Maschinist zum Entertainer wird und das Zimmermädchen zur Chansonette, dann ist Crewshow auf der »MS Hamburg«. Wer jetzt glaubt, da sei Fremdschämen angesagt, der täuscht sich gewaltig.

Das ist keine Selbstdarstellung der Team-Leiter, das ist sauber – nein – richtig gut vorgetragene Musik mal mit guten Stimmen, manchmal mit eigener Gitarrenbegleitung von jenen aus der etwa 170köpfigen Besatzung, die sonst wenig oder gar nicht im Blick der Passagiere sind.

Entspannung also vor der Spannung des Tages. Schon mal was von Sisimit gehört? Nein? Entdecken sie eine andere Welt! Die Stadt sieht nicht nur auf den ersten Blick abenteuerlich aus. Sisimiut bewahrt sich das ganze Jahr über seinen coolen Charakter – urban im Stadtzentrum und wild im Hinterland. Erleben Sie beide in dieser Wildnis am Polarkreis!

Oder kennen Sie Aasiat? Nein? Entdecken Sie das Land der tausend Inseln! Bunte kleine Häuser begrüßen Sie, wenn Sie mit der »MS Hamburg« in Aasiaat ankommen. Landschaftliche und architektonische Schönheit sowie die gastfreundlichen Besucher prägen schnell das Bild von Aasiaat. Als Bildungshauptstadt in Nordgrönland wird Aasiaat das Jahr über immer lebendiger.

Walbeobachtungen stehen dabei das ganze Jahr über an erster Stelle, da die bis zu 200 Jahre alt werdenden Grönlandwale auch im Winter die Stellung in Aasiaat halten – selbst dann, wenn wirklich alle anderen Wale gen Süden ziehen. Im Sommer schwimmen diese Giganten weiter, um den Buckelwalen, Minkwalen und Finnwalen Platz für Spiel, Spaß und große Sprünge zu lassen. In einer Bucht mit tausenden Inseln bietet sich ihnen hier viel Raum für ihre Wasserakrobatik.

Und dann die Diskobucht. Das ist keine Bucht, an deren Ufern besonders viele Tanzbars angesiedelt sind. Die Events finden in dem arktischen Fjord statt, in die der sehr schnell fließende Eisfjord täglich neue, bis zu 700 Meter hohe Eisblöcke kalbt, die zwölf bis 15 Monate brauchen, um die Diskobucht zu durchqueren. Genug Zeit also, von der Reling der »Hamburg« aus fantastische Fotos von Eisbergen zu machen, die die Natur mitunter zu skurrilen Gestalten geformt hat. Und auch hier tummeln sich Wale aller Größenordnung und „posieren“ vor den Augen der »Hamburg«-Passagiere.

Ein Gang durch die drittgrößte Stadt Grönlands darf nicht fehlen. Immerhin leben hier 4.500 Menschen. Die Stadt und ihre nahgelegenen Siedlungen bieten Kultur und Geschichte nicht nur in den spannenden Museen und die regionale Küche kann wohl jeden Gourmet glücklich machen. In Ilulissat vergessen Sie keinen Augenblick lang, dass direkt vor der Stadt eine dynamische und gigantische Skulpturengalerie aus Eis auf Sie wartet. Selbst wenn Sie die Augen schließen, tönt das Knacken und Grummeln der Eisberge als Melodie in Ihrem Kopf, da die Echos der gar nicht nur weißen Riesen durch Ilulissat schallen.

Grund genug für die »Hamburg«, einen ganzen Tag vor Illulissat in der Diskobucht zu kreuzen. Das wird keinen Moment langweilig! Und zwischendurch zum Aufwärmen einen Kaffee oder Tee – vielleicht auch mit einem Schuss Rum – im „Palmgarten“ genießen. Natürlich auf Deck! Aber gerne auch mit einer Decke auf den Knien, die hier für jeden Gast bereit liegt.

Und wenn Sie dann nach elf eindrucksvollen Tagen in Kangerlussuaq in den Flieger steigen, der Sie im Rahmen eines Sonderfluges direkt nach Düsseldorf bringt, wissen Sie, dass Sie noch zwei Ziele in Ihrem Leben haben, die Sie wiedersehen möchten: Grönland und die »MS Hamburg«.

Wenn Sie mehr Informationen zu unseren Kreuzfahrten und dieser Reise wünschen, senden Sie uns eine E-Mail an tbb@fn-reisen.com oder rufen Sie uns an unter: 0 93 41 - 8 32 22.